Wenn du ein langes Word-Dokument mit vielen grafischen Elementen hast, lohnt es sich fast immer, ein automatisches Abbildungsverzeichnis einzufügen.
Damit finden Leserinnen und Leser jede Grafik sofort, und du musst Seitenzahlen nicht manuell nachpflegen.
Das automatische Abbildungsverzeichnis funktioniert in Word nur zuverlässig, wenn deine Bilder echte Beschriftungen haben, also Bildunterschriften, die du über die Word-Funktion "Beschriftung einfügen" erstellst.
Wenn du stattdessen Text einfach unter ein Bild tippst, kann Word daraus kein korrektes Abbildungsverzeichnis bauen.
Das automatische Abbildungsverzeichnis erfordert zwei Schritte.
Im ersten Schritt versiehst du alle Bilder mit einer Beschriftung.
Klicke dazu die erste Abbildung an und gehe oben in den Menüleisteneintrag "Referenzen". Dort klickst du auf "Beschriftung einfügen".
Im Dialogfenster stellst du unter "Bezeichnung" ein, ob es sich bei dem markierten Objekt um eine Abbildung, eine Formel oder eine Tabelle handelt.
So stellst du sicher, dass Word später die richtigen Einträge im passenden Verzeichnis sammelt.
Die Registerkarte bzw. Auswahl "Position" legt fest, ob die Beschriftung oberhalb oder unterhalb des Bildes erscheinen soll.
Wähle hier die Variante, die zu deinem Dokumentlayout passt, und bleib dann möglichst konsequent bei einer Position.
In dem Feld "Beschriftung" gibst du nun den Text für die Beschriftung ein und bestätigst per Klick auf "OK". Damit ist die Bildunterschrift korrekt als Word-Beschriftung angelegt.
Verfahre analog mit den übrigen Abbildungen. Word erkennt automatisch die Reihenfolge der Bilder und ordnet ihnen die richtigen Nummern zu.
Genau diese automatische Nummerierung ist später die Grundlage für dein Abbildungsverzeichnis.
Du kannst "Beschriftung einfügen" oft auch über einen Rechtsklick auf das Bild erreichen. Wenn du schnell arbeitest, ist das manchmal der kürzere Weg.
Im Anschluss daran fügst du im zweiten Schritt das Abbildungsverzeichnis ein.
Einfügeposition im Dokument wählen
Klicke im Dokument an die Stelle, an der das Abbildungsverzeichnis später erscheinen soll (zum Beispiel nach dem Inhaltsverzeichnis oder vor dem Haupttext).
Klicke sodann im Menü "Referenzen" im Bereich "Beschriftungen" auf das Symbol für "Abbildungsverzeichnis einfügen".
Im Konfigurationsfenster zum Erstellen des Abbildverzeichnisses kannst du im Abschnitt "Allgemein" erneut zwischen Abbildung, Formel und Tabelle unterscheiden und auf diese Weise auch ein Formelverzeichnis oder Tabellenverzeichnis erstellen.
Das ist praktisch, wenn du in wissenschaftlichen Arbeiten oder technischen Dokumentationen mehrere Verzeichnisse brauchst.
Unter "Formate" stehen dir mehrere Designs für das Abbildungsverzeichnis zur Auswahl. Ein Klick auf "OK" schließt den Vorgang ab und Word fügt das Verzeichnis ein.
Wenn du das Verzeichnis später auf den neuesten Stand bringen willst, beispielsweise weil neue Abbildungen dazugekommen sind oder sich zwischenzeitlich die Seitenzahlen geändert haben, klickst du es einfach an und nutzt die Funktion "Abbildungsverzeichnis aktualisieren".
Je nach Word-Version passiert das oft als Feldaktualisierung. Du kannst per Rechtsklick ins Verzeichnis gehen und "Feld aktualisieren" wählen, und häufig kannst du dann entscheiden, ob nur Seitenzahlen oder das ganze Verzeichnis aktualisiert werden soll.
Einheitliche Bildunterschriften
Achte darauf, dass deine Beschriftungen ähnlich aufgebaut sind (z. B. "Abbildung 3: …"). Das wirkt im Abbildungsverzeichnis deutlich professioneller.
Querverweise nutzen
Wenn du im Text auf eine Abbildung verweist, nutze in Word am besten Querverweise, damit sich Nummern bei Änderungen automatisch mitziehen (das spart dir später viel Korrekturarbeit).
Alles auf einmal aktualisieren
Wenn du nach größeren Änderungen ganz sicher gehen willst, kannst du in Word Felder gesammelt aktualisieren. Das ist praktisch, wenn neben dem Abbildungsverzeichnis auch Inhaltsverzeichnis und Querverweise aktuell sein sollen.
Damit sind wir auch schon am Ende mit unserem Tutorial. Wir hoffen natürlich, dass dieses Tutorial nützlich für dich war und wünschen dir noch viel Spaß mit unseren vielen anderen Tutorials auf Heimnetzwerk-und-Wlan-Hilfe.com.
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