Hallo und herzlich willkommen zu meinem Tutorial über DNS! Stell dir vor, du willst im Internet eine Webseite wie google.de aufrufen.
Für dich ist dieser Name leicht zu merken. Aber dein Router oder Computer denkt anders, er kommuniziert ausschließlich über IP-Adressen, also Zahlenkombinationen wie 142.251.36.227.
Hier kommt DNS, das Domain Name System, ins Spiel. DNS übersetzt die verständlichen Namen wie google.de in IP-Adressen, damit dein Computer weiß, wohin er die Anfrage schicken muss.
In diesem Tutorial zeige ich dir Schritt für Schritt, wie DNS funktioniert und wie es deine Internetnutzung schneller und einfacher macht.
Jedes Gerät in einem Netzwerk, sei es das Internet oder dein Heimnetzwerk, hat eine eigene IP-Adresse. Diese Adressen sind wie Hausnummern, die sicherstellen, dass Daten am richtigen Ort ankommen.
Doch während du dir vielleicht die IP-Adresse deines Routers merken kannst, ist das bei Webseiten fast unmöglich. Deshalb gibt es DNS, eine Art Telefonbuch für das Internet.
DNS sorgt dafür, dass die Namen, die du kennst, automatisch in die richtigen Adressen übersetzt werden.
Der Ablauf einer DNS-Abfrage ist technisch interessant, aber gar nicht so kompliziert.
Wenn du eine Webseite aufrufst, schickt dein Router diese Anfrage an einen DNS-Server. Der DNS-Server, auch DNS-Resolver genannt, sucht in seiner Datenbank nach der passenden IP-Adresse.
Falls die Adresse dort nicht gespeichert ist, fragt der Resolver weiter, und zwar bei einem sogenannten Nameserver im Internet. Dieser hält die Informationen über die IP-Adresse der gewünschten Webseite bereit.
Der Resolver gibt die IP-Adresse zurück an deinen Router, und der stellt die Verbindung zur Webseite her.
Damit das Ganze nicht jedes Mal neu gemacht werden muss, gibt es DNS-Caching. Beim DNS-Caching werden die Informationen über oft genutzte Webseiten zwischengespeichert.
Dein Browser speichert also Adressen und dein Betriebssystem hat einen DNS-Cache.
Auch dein Router und der DNS-Server deines Internetproviders merken sich häufig genutzte IP-Adressen.
Das bedeutet, wenn du eine Webseite schon einmal besucht hast, kann dein Computer die Anfrage schneller verarbeiten, weil er die Adresse bereits kennt.
In den meisten Fällen nutzt dein Router den DNS-Server deines Internetproviders. Dieser Server ist ein Resolver, der die erste Anfrage entgegennimmt.
Aber er löst die Namen nicht direkt auf, stattdessen leitet er die Anfrage weiter an einen Nameserver, der die endgültige IP-Adresse bereitstellt.
Dieser mehrstufige Prozess ist notwendig, um die Anfragen effizient zu verteilen und sicherzustellen, dass alle Nutzer weltweit problemlos auf Webseiten zugreifen können.
DNS ist eine der wichtigsten Technologien, die unser Internet so benutzerfreundlich macht.
Es arbeitet unauffällig im Hintergrund und sorgt dafür, dass wir uns keine langen Zahlenfolgen merken müssen. Ob du eine Webseite oder die Freigaben auf deinem Heimrouter nutzen möchtest, DNS ist immer für dich da.
Ich hoffe, dieses Tutorial hat dir geholfen, den Ablauf von der URL zur IP-Adresse besser zu verstehen. Probier doch mal aus, ob du mit dem Befehl "nslookup" im Terminal oder in der Eingabeaufforderung die IP-Adresse einer Webseite herausfinden kannst. So siehst du DNS live in Aktion!
Damit sind wir auch schon am Ende mit unserem Tutorial. Wir hoffen natürlich, dass dieses Tutorial nützlich für dich war und wünschen dir noch viel Spaß mit unseren vielen anderen Tutorials auf Heimnetzwerk-und-Wlan-Hilfe.com.
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