Vielleicht ist dir schon folgendes aufgefallen. Nach einem Klick ins Suchfeld zeigt Windows die zuletzt eingegebenen Suchbegriffe an.
Wenn auch andere Personen deinen Computer nutzen, kann das ein Sicherheitsrisiko beim Suchverlauf sein, es sei denn, es macht dir nichts aus, wenn andere deine Suchhistorie nachverfolgen können.
Aber keine Sorge, in diesem Tutorial wird Schritt für Schritt erklärt, wie du den Suchverlauf verschwinden lässt, sodass du es direkt nachmachen kannst.
Am Ende hast du drei Dinge erledigt.
Bevor es losgeht, ist es hilfreich zu wissen, was der Suchverlauf überhaupt ist.
Windows speichert Suchbegriffe, die du über die Suchleiste in der Taskleiste oder im Startmenü eingibst. Das ist praktisch, weil du häufige Suchanfragen schneller wiederholen kannst und Windows dir Vorschläge macht.
Diese Bequemlichkeit hat aber auch eine Schattenseite! Wenn mehrere Personen denselben Computer nutzen, können sie durch die Vorschläge Rückschlüsse auf deine Aktivitäten ziehen.
Genau deshalb ist es sinnvoll, den Verlauf zu deaktivieren und bestehende Einträge zu löschen.
Außerdem ist wichtig zu unterscheiden. Es gibt den Geräte-Suchverlauf, also das, was Windows lokal auf deinem PC speichert und direkt in der Suche anzeigt.
Und es kann, wenn du mit einem Microsoft-Konto angemeldet bist und die Websuche aktiv ist, zusätzlich einen Online-Verlauf geben, der mit Microsoft-Diensten zusammenhängt.
Auch dafür bekommst du später eine passende Zusatz-Option gezeigt.
Um den Suchverlauf zu deaktivieren, folge diesen Schritten.
Öffne die Windows-Einstellungen, indem du entweder auf das Zahnradsymbol klickst oder die Tastenkombination "Windows-Taste + I" verwendest.
Gehe zum Bereich "Datenschutz und Sicherheit".
Wähle den Bereich "Suche" aus.
Gehe zum Abschnitt "Verlauf durchsuchen".
Hier kannst du den aktuellen Suchverlaufes des Gerätes löschen.
Wenn du den Schieberegler bei Verlauf durchsuchen auf "Aus" stellst, dann wird kein Suchverlauf mehr auf dem Gerät gespeichert.
Hier noch ein kleiner Hinweis für ein noch aufgeräumteres Suchfeld.
Wenn du bereits in diesem Menü bist, lohnt sich ein kurzer Blick auf zusätzliche Suchfunktionen, die in der Suche Inhalte einblenden oder Vorschläge verstärken.
Das ist kein Muss, kann die Suche individueller machen und unterstützt deine Privatsphäre in Windows.
Nach dem Löschen des Suchverlaufes prüfe erst noch mal, ob das Löschen auch funktioniert hat.
Klicke dazu in die Windows-Suche, um zu prüfen, ob die Vorschläge wirklich verschwunden sind. So erkennst du sofort, ob alles geklappt hat.
Hier sind zusätzliche Tipps, mit denen du deinen Windows-PC sicherer machen und deine Privatsphäre Windows-Suche weiter verbessern kannst.
Tipp 1: Prüfe die Einstellung nach Windows-Updates
Es ist sinnvoll, die Einstellungen regelmäßig zu kontrollieren, weil Windows-Updates Einstellungen verändern oder neue Suchfunktionen hinzufügen können.
Schau nach größeren Updates kurz nach, ob "Suchverlauf auf diesem Gerät" weiterhin deaktiviert ist.
Tipp 2: Such-Highlights deaktivieren, wenn du weniger Einblendungen willst Windows kann in der Suche sogenannte Search Highlights anzeigen, also zusätzliche Inhalte und Vorschläge. Wenn du das nicht möchtest, kannst du das deaktivieren.
Je nach System findest du diese Option in den Such-Einstellungen.
Damit wirkt die Suche oft deutlich aufgeräumter und weniger mit Inhalten gefüllt, die du nicht unbedingt brauchst.
Tipp 3: Websuche und Online-Ergebnisse in der Windows-Suche reduzieren
Wenn dir wichtig ist, dass die Windows-Suche möglichst lokal bleibt, achte darauf, ob bei dir Web-Ergebnisse oder Online-Vorschläge erscheinen.
Je nach Windows-Version lassen sich solche Funktionen nicht immer komplett über einen einzigen Schalter deaktivieren.
Teilweise sind dafür zusätzliche Schritte über Gruppenrichtlinien oder die Registry nötig.
Wenn du diesen Weg gehen willst, gehe vorsichtig vor und lege vorher ein Backup an, weil Registry-Änderungen direkt ins System eingreifen.
Ziel ist dabei, dass die Suche stärker auf Apps, Einstellungen und lokale Dateien fokussiert bleibt und weniger auf Bing, oder Internet-Ergebnisse.
Tipp 4: Online-Suchverlauf löschen, wenn du ein Microsoft-Konto nutzt
Wenn du mit einem Microsoft-Konto angemeldet bist und Suchanfragen auch online verarbeitet werden, kann zusätzlich ein Online-Suchverlauf existieren.
Diesen kannst du über das Microsoft Privacy Dashboard verwalten und löschen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn du nicht nur den lokalen Verlauf bereinigen willst, sondern auch cloudbezogene Suchdaten.
Tipp 5: Privater Modus im Browser für sensible Themen
Wenn du online nach sensiblen Themen suchst, nutze private Tabs oder den Inkognito-Modus.
Das ersetzt nicht die Windows-Suche-Einstellungen, ist aber eine sinnvolle Ergänzung, damit weniger im Browser-Verlauf hängen bleibt.
Tipp 6: Benutzerkonto absichern und PC schnell sperren
Sorge dafür, dass dein Benutzerkonto mit einem sicheren Passwort geschützt ist. Zusätzlich hilft es, den PC zu sperren, sobald du kurz weggehst.
Das reduziert das Risiko, dass jemand in deine Suche schaut oder deinen Verlauf über Vorschläge erkennt.
Tipp 7: Für gemeinsam genutzte PCs: eigene Benutzerkonten
Wenn du den Computer mit anderen teilst, ist ein separates Benutzerkonto pro Person die sauberste Lösung. Dadurch bleiben Suchverlauf, Vorschläge und persönliche Inhalte klar getrennt.
Das war’s schon. Jetzt weißt du, wie du den Suchverlauf in der Windows-Suche deaktivierst und alte Suchbegriffe löschst. So bleiben deine Aktivitäten privat, selbst wenn andere deinen PC verwenden.
Damit sind wir auch schon am Ende mit unserem Tutorial. Wir hoffen natürlich, dass dieses Tutorial nützlich für dich war und wünschen dir noch viel Spaß mit unseren vielen anderen Tutorials auf Heimnetzwerk-und-Wlan-Hilfe.com.
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Infos bei Wikipedia
Weitere Informationen zu Windows 11
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