Besonders während der Corana-Zeit arbeiteten viele Büroangestellte von zu Hause aus. In dieser Zeit wurden oft Remote Desktop Tools verwendet, weil sie den Zugriff auf den Büro PC aus der Ferne ermöglichen.
Wenn du diese Art von Fernzugriff heute nicht mehr nutzt, solltest du die Funktion des Remote-Desktops auf dem Büro PC deaktivieren, damit die Angriffsfläche für Hacker kleiner wird.
Dieser Schritt gehört zu einem sicher konfiguriertem Windows-System, mit denen sich unnötige Einfallstore im Netzwerk reduzieren lassen.
Bevor du die Einstellung änderst, stellst du kurz fest, ob Remote Desktop in deinem Alltag noch eine Rolle spielt.
Vielleicht nutzt die IT Abteilung den Zugriff für Support, oder ein Kollege greift gelegentlich von unterwegs auf den Büro PC zu.
Falls das bei dir nicht mehr vorkommt, ist das Deaktivieren eine richtige Entscheidung.
Wenn die Einstellung in einem Firmennetzwerk ausgegraut ist oder als durch die Organisation verwaltet erscheint, liegt das oft an Richtlinien und dann hilft ein kurzer Abgleich mit eurer IT.
Jetzt gehst du direkt an den PC und öffnest die Windows Einstellungen.
Am schnellsten klappt das, indem du die Tastenkombination "Windows-Taste + I-Taste" drückst.
Danach wechselst du in den Bereich "System" und öffnest dort den Punkt "Remotedesktop".
Wenn du den Dienst nicht nutzen möchtest, stellst du den Schalter auf "Aus", sodass keine Remote Desktop Verbindung mehr zu diesem PC angenommen wird.
Im Anschluss überprüfst du, ob der Schalter weiterhin auf "Aus" steht.
Manchmal erscheint beim Umstellen eine Bestätigung, die du einmal aktiv bestätigst, damit Windows die Änderung übernimmt.
Danach ist Remote-Desktop auf diesem Gerät deaktiviert und der PC akzeptiert keine eingehenden RDP-Verbindungen mehr.
Wenn Remote-Desktop bei euch weiterhin gebraucht wird, solltest du statt einer kompletten Deaktivierung zumindest die Absicherung verbessern.
Ein wichtiger Schritt ist dabei, nur notwendige Benutzer zuzulassen und Zugriffe konsequent zu begrenzen.
Zusätzlich hilft es, den Zugriff über Firewall-Regeln oder erlaubte Netzbereiche einzuschränken und verdächtige Anmeldeversuche zu überwachen, weil die Remotezugriffsysteme im Fokus vieler Angriffe steht.
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